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Wun­der­sa­me Ver­wand­lung:

Lo­ca­ti­onsty­ling

Vier­zehn Wege, Ihre Fest-Räum­lich­kei­ten mit we­ni­gen Mit­teln und im Handum­dre­hen außer­gewöhn­lich zu ge­stal­ten.

Möchten Sie ein klei­nes Ge­heim­nis er­fah­ren? Bei Hoch­zei­ten geht es nicht nur ums Hei­ra­ten. Sie möchten, dass Ihre Gäste noch lan­ge von Ih­rem Fest erzählen. Sie möchten, dass sich alle wohl fühlen und Sie wol­len auch in ei­nem wun­derschönen Am­bien­te fei­ern. Manch­mal ist der Raum, den Sie sich aus­ge­sucht ha­ben je­doch noch nicht ganz Ih­ren Vor­stel­lun­gen ent­spre­chend. Macht nichts. Mit ein paar Tricks ver­wan­delt man auch eine lee­re, kah­le Hal­le in eine Hoch­zeits­lo­ca­ti­on.
Die wich­tigs­te Re­gel vor­weg: He­ben Sie die be­son­de­ren und schönen Din­ge Ih­rer Lo­ca­ti­on her­aus – einen schönen Weg zum Bei­spiel, der die Gäste vom Park­platz zu Ih­rem Fes­traum führt, könnte ein ganz be­son­de­res De­tail sein. Darüber hin­aus sind es die ein­fa­chen Din­ge, oft ganz preis­wer­te Ob­jek­te, die einen Raum ver­zau­bern. Im Fol­gen­den ha­ben wir Ih­nen un­se­re Lieb­lings-Deko-Ide­en zu­sam­men­ge­stellt.

1. Pas­send zum ei­ge­nen Stil

Egal, ob Sie ein Stadt­mensch oder eine ent­spann­te Strand­braut sind. Die Wahl Ih­res Fest­stils und die sich dar­aus er­ge­ben­de Lo­ca­ti­on wird die Ge­stal­tungs­ent­schei­dung Ih­rer Räum­lich­kei­ten zu ei­nem großen Teil be­ein­flus­sen. Wenn Sie noch kein De­ko­the­ma aus­gewählt ha­ben, ho­len Sie sich ganz ein­fach Ide­en in Ele­men­ten des Raum­es. Ein his­to­ri­sches Schloss zum Bei­spiel ist ide­al für eine schnee­weiße Hoch­zeit. Eine rus­ti­ka­le Scheu­ne lädt zu ei­ner Wie­sen­hoch­zeit ein. Las­sen Sie sich ein­fach von den Räum­lich­kei­ten in­spi­rie­ren.

2. Span­nen Sie den ro­ten Fa­den

Man­che Bräute ver­zwei­feln an dem Wort „The­ma“. Natürlich müssen Sie nicht eine 70er-Jah­re- Hoch­zeit in Bon­bon­far­ben fei­ern oder nur Ro­sen ver­wen­den, um ein The­ma zu ver­fol­gen. Es geht um den ein­heit­li­chen Stil, eine Farb­sor­te oder eine Blu­men­sor­te, die sich in je­dem De­tail wie­der­fin­det. Ein sich wie­der­ho­len­des De­si­gnele­ment gibt Ih­rer Fei­er einen persönli­chen Touch, der von den Gästen lie­be­voll be­merkt und ho­no­riert wird. Außer­dem ist Ih­nen ein The­ma im­mer wie­der ein hilf­rei­cher Leit­fa­den bei der Pla­nung Ih­rer Hoch­zeit.

3. Es wer­de Licht

Sie wer­den es nicht glau­ben, wie Licht Festräume ver­zau­bern kann. Bei ei­nem DJ-Aus­stat­ter kann man Bo­den- und Stand­lich­ter lei­hen, die die Wände in ver­schie­de­ne Far­ben tau­chen oder die Tor­te ins rich­ti­ge Licht set­zen. Als wei­te­re Möglich­keit können Sie mit ein paar Stum­pen­ker­zen in Wind­lich­tern oder Schwimm­ker­zen in Scha­len, die mit da­hin­ter auf­ge­stell­ten Spie­geln ver­dop­pelt wer­den, Fens­terbänke in Sze­ne set­zen. Bei der Ker­zen­leuch­ter­wahl muss es nicht un­be­dingt der 5-ar­mi­ge Ker­zen­leuch­ter sein. Ver­su­chen Sie es doch mal mit ein­zel­nen Ker­zen­hal­tern. Sie wir­ken in der Mas­se we­sent­lich vo­lu­minöser.

4. Die Far­be zählt

Für die­se Aus­wahlmöglich­keit soll­ten Sie die meis­te Zeit auf­wen­den. Die rich­ti­ge Far­be zu Ih­rem Raum ad­diert, macht eine gan­ze Men­ge aus. Zie­hen Sie doch auch mal eine über­ra­schen­de, kräfti­ge Far­be in Erwägung. Aber bit­te ma­chen Sie nicht die­sen Feh­ler: pink­far­be­ner Stoff, pink­far­be­ne Blu­men und die glei­che Far­be für die Ker­zen. Ein Ak­zent reicht völlig aus. Mi­schen Sie und grei­fen Sie mal kräftig in die Farb­kis­te. Wenn Sie sich nicht si­cher sind, wel­che Far­ben zu­sam­men pas­sen, be­sor­gen Sie sich Farb­kar­ten, die in vie­len Baumärk­ten aus­lie­gen und er­stel­len Sie Stim­mungs­boards, um einen Ge­samtein­druck be­kom­men zu können.

5. So ver­wan­deln Sie Ihre De­cke

Sie ha­ben in Ih­rer Lo­ca­ti­on eine De­cke, die unschön ist? Ver­wan­deln Sie sie! Zu aufwändig, den­ken Sie? Manch­mal reicht es aus, le­dig­lich ein we­nig ab­zu­len­ken. Wenn Sie die Möglich­keit ha­ben, können Sie Bänder span­nen, auf wel­che Sie wal­len­de Ban­ner­strei­fen le­gen. Ein bis zwei Ban­ner rei­chen völlig aus. Natürlich müssen Sie ein sol­ches Vor­ha­ben vor­her ge­nau mit dem In­ha­ber ab­spre­chen, sonst tru­deln bei uns ganz vie­le Be­schwer­de­brie­fe ein. Eine an­de­re Möglich­keit ist, aus Lich­ter­ket­ten und Zwei­gen Kron­leuch­ter zu bas­teln. Hier müssen Sie zwar nicht so viel boh­ren, aber Sie soll­ten aus­rei­chend Zeit für den Auf­bau ein­pla­nen.

6. Schau­en Sie auf den Bo­den

Sie ha­ben einen Bo­den in Ih­rer Lo­ca­ti­on, der nicht zum Ge­samt­stil passt? Man kann far­bi­ge Ak­zen­te set­zen, wenn man einen Tep­pich leiht (zum Bei­spiel bei Mes­se­ge­sell­schaf­ten oder Fir­men, die einen Tep­pich­ser­vice für Be­trie­be an­bie­ten). So können Sie wie­der­um vom Vor­han­de­nen ab­len­ken. Oder Sie streu­en Blüten­blätter auf den Bo­den. Klären Sie die­sen Wunsch je­doch vor­her mit dem Ei­gentümer ab. Bei of­fen­po­ri­gen Böden soll­ten Sie auf je­den Fall künst­li­che Blüten ver­wen­den, da fri­sche Blätter den Bo­den verfärben können. Außer­dem soll­ten Sie dies vor­her auf mögli­che Rutsch­ge­fahr tes­ten, da­mit Ihre Gäste nicht stürzen.

7. Möblie­ren Sie Ih­ren Raum

Ein lee­res Loft mag zwar der per­fek­te Platz sein, um all sei­ne Ge­stal­tungsmöglich­kei­ten aus­zu­kos­ten. Aber den­ken Sie dar­an: Wenn Sie kei­nen pu­ris­ti­schen Stil wünschen, müssen Sie eine Men­ge Ma­te­ri­al ver­wen­den, um eine hei­me­li­ge Stim­mung zu er­zeu­gen. Zeich­nen Sie sich im Vor­aus am bes­ten ge­nau den Grund­riss des Raum­es auf. Dann ergänzen Sie Ihre Tisch­pla­nung. Der Raum soll­te nicht zu leer sein, da­mit es auch gemütlich wird und sich Ihre Gäste nicht ver­lo­ren vor­kom­men. Bei ei­nem Schau­wer­be-ge­stal­ter kann man zusätz­lich die ein oder an­de­ren großen Ac­ces­soires mie­ten. Oder Sie be­auf­tra­gen Ih­ren Flo­ris­ten mit der Ge­stal­tung ei­nes Raum­ob­jek­tes. Die­ser hat si­cher­lich auch noch eine Men­ge an­de­rer krea­ti­ver Ide­en für Sie.

8. Set­zen Sie Ak­zen­te mit Stof­fen

Ein brau­nes Lei­nen­tuch an ei­ner weißen Wand zu ei­nem Na­tur-The­ma macht eine Men­ge Stim­mung. Ver­wen­den Sie auch die­sen Stoff als Mit­telläufer und ergänzen Sie die­sen le­dig­lich mit Ästen, Bee­ren und ein paar hel­len Ak­zen­ten. Sie wer­den se­hen, wie schnell sich ein Raum ver­wan­deln kann. Auch wenn Sie Wände ha­ben, die einen neu­en An­strich benöti­gen, können Sie mit ein­zel­nen Stoff­bah­nen da­von ab­len­ken.

9. Mut­ter Na­tur de­ko­riert am bes­ten

Eine Außent­rau­ung oder ein Fest auf der Ap­fel­wie­se ist hier natürlich die Traum­vor­stel­lung und spart eine Men­ge De­ko­ra­ti­on. Lei­der ist die­se Chan­ce in un­se­ren Brei­ten­gra­den auch im­mer mit ei­nem Plan B ver­bun­den. Die Ap­fel­wie­se soll­te also im­mer eine Scheu­ne in der Nähe ha­ben, wo­hin Sie im Zwei­fel aus­wei­chen können. Wenn Sie auf Num­mer si­cher ge­hen wol­len, ho­len Sie doch ein­fach die Na­tur in die Räum­lich­kei­ten. Mie­ten Sie sich bei ei­ner Gärt­ne­rei ver­schie­de­ne Bäume und Pflan­zen. Oder Sie be­sor­gen sich ver­schie­den große Äste, die Sie mit Gips in einen Topf ein­gießen. Hier und da ein paar Lich­ter­ket­ten oder Blätter ergänzen – fer­tig.

10. Schau­en Sie über den Tel­ler­rand

Eine krea­ti­ve De­ko­ra­ti­on ist meist ef­fek­ti­ver, bud­get­freund­li­cher und ein­drucks­vol­ler, weil Sie Ihre Gäste über­rascht und ver­zau­bert. Neh­men Sie sich doch mal ein Früchtethe­ma an­statt eine be­stimm­te Blu­men­sor­te. Oran­gen, Zi­tro­nen oder Äpfel an ei­nem Stab auf­ge­spießt er­fri­schen den Raum durch ihre Far­ben und sor­gen auf je­den Fall auch für den ers­ten Ge­sprächss­toff auf Ih­rer Fei­er. Oder Sie ver­wen­den Ma­te­ria­li­en, die Sie im Gar­ten fin­den. Stei­ne oder Holz­späne, be­son­de­re Blätter oder Äste. Viel­leicht fin­den Sie so­gar ein De­ko­ra­ti­ons-Ac­ces­soire, zu dem Sie eine ganz be­son­de­re Be­zie­hung ha­ben.

11. Das ers­te Lächeln des Fes­tes

Ge­stal­ten Sie einen pompösen Ein­gang. Der ers­te Ein­druck zählt, weil sich Ihre Gäste, schon be­vor Sie in den Raum ge­kom­men sind, auf das freu­en, was da­hin­ter liegt. Blüten­kränze an der Tür, Ro­sengläser auf den Trep­pen­stu­fen, Fa­ckeln oder Tee­lich­ter, die den Weg säumen … Sie wer­den sich wun­dern, was das aus­macht.

12. Nicht nur der Fest­saal zählt

Eine wirk­lich bis ins De­tail ge­styl­te Hoch­zeit wird sich auch auf die Flu­re, die Bar und die Toi­let­te aus­deh­nen. Stel­len Sie sich die Si­tua­ti­on vor, dass die Gäste von der Toi­let­te kom­men und di­rekt ein Ge­sprächsthe­ma ha­ben, weil die Blu­men, die auf dem Tisch ih­ren Platz ge­fun­den ha­ben, auch für fri­sche Stim­mung auf dem WC sor­gen. Auch, wenn Sie es jetzt schon ein paar Mal ge­le­sen ha­ben: Es sind die De­tails, die Ihr Fest außer­gewöhn­lich ma­chen. Die Hoch­zeits­zei­tung, zum Bei­spiel an der Toi­let­tentür auf­gehängt, sorgt ga­ran­tiert für gute Un­ter­hal­tung.

13. Rund und gut

Run­de Ti­sche sind im­mer raum­schmücken­der als lan­ge Ta­feln, weil Sie mehr Platz ein­neh­men. Ein wei­te­rer Vor­teil ist, dass Sie es wahr­schein­lich ein­fa­cher ha­ben wer­den, die Gäste den Ti­schen zu­zu­ord­nen. Bei run­den Ti­schen können Sie ganz ein­fach Tisch­num­mern ver­ge­ben und die Gäste su­chen sich ih­ren Platz an dem zu­ge­wie­se­nen Tisch selbst. Des Wei­te­ren benöti­gen Sie we­ni­ger De­ko­ra­ti­on. Eine Scha­le mit schwim­men­den Dah­li­en mit 4 Stab­ker­zen­hal­tern und Tee­lich­tern in die Mit­te ge­stellt oder ein run­des Blu­men­ge­steck füllen den gan­zen Tisch aus. Bei lan­gen Ti­schen ist dies meist um­fang­rei­cher.

14. Ma­chen Sie es ein­heit­lich

Las­sen Sie einen ein­heit­li­chen Stil durch die gan­ze Hoch­zeit fließen und ha­ben Sie im­mer wie­der Ihr Ge­samt­kon­zept im Auge. Ihre Gäste wer­den sich dar­an freu­en, im­mer wie­der et­was zu ent­de­cken, was auf ei­nem an­de­ren De­tail auf­baut. Wenn Sie zum Bei­spiel ein Meer-The­ma für Ihre Hoch­zeit gewählt ha­ben, können Sie nicht nur Mu­scheln im Braut­strauß ver­wen­den und die Tisch­de­ko­ra­ti­on ent­spre­chend an­pas­sen. Die Ein­la­dungs­kar­te zum Bei­spiel könnte als Fla­schen­post über­ge­ben wer­den. Oder was hal­ten Sie da­von, die Ti­sche an­statt mit Num­mern mit ver­schie­de­nen Fisch­sor­ten zu be­nen­nen? Mu­scheln könn­ten sich auf je­dem Platz als Gast­ge­schen­ke her­aus­ge­putzt ha­ben. Treib­holz und Mu­scheln fin­den sich auf­gefädelt zu ei­ner Fens­ter­de­ko­ra­ti­on zu­sam­men. Ich den­ke, Ih­nen wer­den noch ganz vie­le Ac­ces­soires zu Ih­rem The­ma ein­fal­len, die Ihr Fest wirk­lich ein­zig­ar­tig ma­chen.